Jämthund
Zusammenfassung
Der Jämthund, auch bekannt als Schwedischer Elchhund, ist ein großer nordischer Spitz, der speziell für die Elchjagd in schwedischen Wäldern gezüchtet wurde. Er arbeitet, indem er das Tier aufspürt und es durch kreisende Bewegungen und Lautgeben in Schach hält, bis der Jäger eintrifft. Er ist größer und robuster als sein norwegischer Verwandter. Er wurde 1946 von der FCI als eigenständige Rasse anerkannt, nachdem er jahrzehntelang zusammen mit dem Norwegischen Elchhund gezeigt worden war.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß
- Höhe (Rüde)
- 57–65 cm
- Höhe (Hündin)
- 52–60 cm
- Gewicht (Rüde)
- 30–35 kg
- Gewicht (Hündin)
- 25–30 kg
- Lebenserwartung
- 12–13 Jahre
- Fell
- Doppelt und dicht; langes und hartes Deckhaar; helle und dichte Unterwolle; grau-agouti-farben mit helleren Abzeichen
- Häufige Farben
- Grau in verschiedenen Schattierungen mit charakteristischen cremefarbenen bis gräulichen Abzeichen
Temperament & Persönlichkeit
Der Jämthund ist ein mutiger, energischer und entschlossener Hund, aber im familiären Umfeld auch ruhig und von ausgeglichenem Temperament. Er ist seinem Besitzer und seiner Familie gegenüber äußerst loyal, kann Fremden gegenüber jedoch reserviert sein. Seine Aufgabe bei der Elchjagd erfordert es, über lange Zeiträume hinweg selbstständig zu arbeiten, was der Rasse eine beachtliche Intelligenz und eine gewisse Sturheit verleiht.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90–120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Mäßig
- Haarausfall
- Mäßig bis stark
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Generell robuste Rasse
- Hüftdysplasie
- Schilddrüsenunterfunktion
- Empfohlene Gesundheitstests
- Hüftuntersuchung
- Schilddrüsen-Screening
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Mit anderen Hunden
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


