Jakutischer Laika
Zusammenfassung
Der Jakutische Laika ist eine vielseitige Rasse, die aus der Republik Sacha (Jakutien) im Nordosten Sibiriens stammt, wo sie von der lokalen Bevölkerung zum Ziehen von Schlitten, zur Jagd und zum Hüten von Rentieren entwickelt wurde. Es ist die Schlittenhunderasse mit der höchsten Häufigkeit an blauen Augen, ein markantes Merkmal, das in ihrem Standard akzeptiert und geschätzt wird. Seit 2019 endgültig von der FCI anerkannt, ist die Rasse außerhalb Russlands noch relativ selten.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Mittel
- Höhe (Rüde)
- 55–59 cm
- Höhe (Hündin)
- 53–57 cm
- Gewicht (Rüde)
- 20–25 kg
- Gewicht (Hündin)
- 18–22 kg
- Lebenserwartung
- 10–12 Jahre
- Fell
- Dick, glänzend und hart, von mittlerer Länge, mit sehr ausgeprägter Unterwolle; bildet eine Mähne am Hals
- Häufige Farben
- Weiß und Schwarz, Weiß und Grau, Dreifarbig (mit Flecken); reinweiß ist erlaubt; einfarbig außer weiß ist ein disqualifizierender Fehler
Temperament & Persönlichkeit
Der Jakutische Laika wird als mutig, lebhaft, gesellig und energisch beschrieben, mit einer engen Bindung zum Menschen. Er ist intelligent und anpassungsfähig und kann beim Schlittenfahren, Jagen und in Hundesportwettbewerben eingesetzt werden. Er unterscheidet sich von anderen Laikas durch sein familienorientierteres Temperament und seinen stärker ausgeprägten Hüteinstinkt.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90–120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Mäßig bis hoch
- Haarausfall
- Stark
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Augenüberwachung empfohlen
- Generell robuste Rasse
- Hüftdysplasie möglich
- Empfohlene Gesundheitstests
- Augenuntersuchung
- Hüftuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Mit anderen Hunden
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Akzeptabel


