Pyrenäenberghund (Chien De Montagne Des Pyrénées)
Zusammenfassung
Der Pyrenäenberghund ist ein majestätischer Herdenschutzhund, der aus den französischen Pyrenäen stammt, wo er seit mindestens tausend Jahren Schafe vor Bären- und Wolfsangriffen schützte. Sein dichtes weißes Fell ließ ihn mit der Herde verschmelzen, wodurch er für Raubtiere weniger sichtbar war. Er war auch der Lieblingshund des französischen Adels seit Ludwig XIV., der ihn 1675 zum „Königlichen Hund Frankreichs“ erklärte.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß bis riesig
- Höhe (Rüde)
- 70–82 cm
- Höhe (Hündin)
- 65–74 cm
- Gewicht (Rüde)
- 50–70 kg
- Gewicht (Hündin)
- 35–55 kg
- Lebenserwartung
- 10–12 Jahre
- Fell
- Lang, dick, glatt oder leicht gewellt; sehr dichte Unterwolle
- Häufige Farben
- Weiß (rein oder mit grauen, gelben oder braunen Abzeichen an Kopf oder Rute)
Temperament & Persönlichkeit
Der Pyrenäenberghund ist sanftmütig, geduldig und anhänglich gegenüber seiner Familie, bewahrt sich jedoch stets den für Herdenschutzhunde typischen unabhängigen Charakter. Er ist nachts aktiv (eine Gewohnheit, die entwickelt wurde, um die Herde zu bewachen, während die Hirten schliefen) und neigt zum Bellen – besonders nachts. Fremden gegenüber kann er reserviert sein. Er ist ein ausgezeichneter Familienhund, benötigt aber einen weitläufigen und eingezäunten Garten.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Mäßig
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 60–90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Hoch
- Haarausfall
- Stark
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Taubheit
- Epilepsie
- Augenanomalien
- Hüftdysplasie
- Panosteitis (Knochenentzündung bei jungen Hunden)
- Patellaluxation
- Empfohlene Gesundheitstests
- Augen- und Gehöruntersuchung
- Hüftröntgen
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Mit anderen Hunden
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


