Pharaonenhund
Zusammenfassung
Der Pharaonenhund ist die Nationalrasse Maltas, wo er als Kelb tal-Fenek („Kaninchenhund“ auf Maltesisch) bekannt ist. Jahrzehntelang glaubte man, er stamme direkt von den Hunden des alten Ägyptens ab – eine Theorie, die heute durch DNA-Analysen widerlegt ist, die zeigen, dass die Rasse europäischen Ursprungs und relativ jung ist. Trotz des suggestiven Namens wurde die Rasse, wie sie heute existiert, auf Malta entwickelt. Er ist berühmt dafür, bei Aufregung zu „erröten“ – dabei färben sich Nase und Ohren sichtlich rosa.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Mittel
- Höhe (Rüde)
- 56–63.5 cm
- Höhe (Hündin)
- 53–61 cm
- Gewicht (Rüde)
- 20–25 kg
- Gewicht (Hündin)
- 18–22 kg
- Lebenserwartung
- 12–14 Jahre
- Fell
- Kurz und glänzend; fein bis leicht harsch; keine Befederung oder abstehendes Fell
- Häufige Farben
- Gold-lohfarben bis sattes Lohfarben; weiße Rutenspitze erwünscht; weißer Stern auf der Brust; weiße Pfoten toleriert; keine anderen Farben
Temperament & Persönlichkeit
Der Pharaonenhund ist ein wachsamer, intelligenter, freundlicher und sehr anhänglicher Hund. Er ist aktiv und spielt gerne, kann aber in häuslicher Umgebung auch sehr ruhig sein. Er ist kälteempfindlich und sollte in gemäßigten Klimazonen nicht im Freien gehalten werden. Er besitzt einen starken Jagdinstinkt und sollte in offenen Gebieten immer an der Leine geführt werden.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Minimal
- Haarausfall
- Minimal
- Badehäufigkeit
- Alle 4–6 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Futtermittelüberempfindlichkeit
- Hüftdysplasie
- Empfindlichkeit gegenüber Anästhetika und Pestiziden
- Empfohlene Gesundheitstests
- Beachtung von unerwünschten Arzneimittelreaktionen
- Hüftuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Ausgezeichnet
- Mit anderen Hunden
- Ausgezeichnet
- Für Erstbesitzer
- Akzeptabel


