Otterhound
Zusammenfassung
Der Otterhound ist eine alte britische Rasse, die speziell für die Otterjagd in Flüssen und Seen entwickelt wurde. Mit einem wasserdichten Doppelmantel, Schwimmhäuten zwischen den Zehen und einer außergewöhnlichen Fähigkeit, Fährten im Wasser zu verfolgen, ist er eine der spezialisiertesten Hunderassen der Welt. Nach dem Verbot der Otterjagd in England im Jahr 1978 ging der Bestand der Rasse stark zurück, und heute gilt sie mit schätzungsweise weniger als 600 Exemplaren als eine der am stärksten gefährdeten Rassen der Welt.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß
- Höhe (Rüde)
- 60–70 cm
- Höhe (Hündin)
- 58–65 cm
- Gewicht (Rüde)
- 36–54 kg
- Gewicht (Hündin)
- 29–45 kg
- Lebenserwartung
- 10–13 Jahre
- Fell
- Doppelt — wollige und wasserdichte Unterwolle; raues und dichtes Deckhaar
- Häufige Farben
- Alle Hound-Farben; dreifarbig, sandfarben, lohfarben, graumeliert
Temperament & Persönlichkeit
Der Otterhound ist ein fröhlicher, freundlicher und anhänglicher Hund mit einer überschwänglichen Persönlichkeit und einem unersättlichen Bewegungsdrang. Er ist sehr gesellig gegenüber Menschen und anderen Hunden und besitzt ein clowneskes Wesen, das seine Besitzer verzaubert. Er ist jedoch eigensinnig und außerhalb von Jagdkontexten schwer zu trainieren.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90–120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Mäßig bis hoch
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Epilepsie
- Hämophilie A
- Hüftdysplasie
- Thrombozytopenie (erbliche Thrombozytenstörung)
- Empfohlene Gesundheitstests
- Gerinnungstest
- Gentest auf Thrombozytopenie
- Orthopädische Untersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Ausgezeichnet
- Mit anderen Hunden
- Ausgezeichnet
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


