Lapinporokoira (Lappländischer Rentierhund)
Zusammenfassung
Der Lappländische Rentierhund (finnisch Lapinporokoira) unterscheidet sich vom Finnischen Lapphund – während letzterer ein typischer Spitz ist, ähnelt der Lappländische Rentierhund eher nordischen Hütehunden mit einer rechteckigeren Silhouette und vorwiegend dunklem Fell. Er wurde speziell für das Hüten von Rentieren für das Volk der Samen im finnischen und schwedischen Lappland gezüchtet.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Mittel
- Höhe (Rüde)
- 49–55 cm
- Höhe (Hündin)
- 43–49 cm
- Gewicht (Rüde)
- 25–30 kg
- Gewicht (Hündin)
- 19–24 kg
- Lebenserwartung
- 11–14 Jahre
- Fell
- Doppelt; mittellanges bis langes, dichtes Deckhaar; dichte Unterwolle
- Häufige Farben
- Schwarz, Braun, Grau; häufig mit helleren Abzeichen an Brust und Pfoten
Temperament & Persönlichkeit
Der Lappländische Rentierhund ist intelligent, vielseitig und sehr arbeitsorientiert. Er ist zu Hause ruhig und ausgeglichen, aber energisch und engagiert, wenn er eine Aufgabe hat. Er passt sich verschiedenen Umgebungen und Aktivitäten an und wird beim Hüten, im Gehorsamstraining, Agility und Fährtenlesen eingesetzt. Er hat eine sehr enge Beziehung zu seinem Besitzer und seiner Familie, kann Fremden gegenüber jedoch reservierter sein.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Mäßig bis hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 60–90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Mäßig
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Allgemein gesunde Rasse
- Hüftdysplasie
- Empfohlene Gesundheitstests
- Hüftuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Ausgezeichnet
- Mit anderen Hunden
- Ausgezeichnet
- Mit Katzen
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Akzeptabel


