Kishu
Zusammenfassung
Der Kishu Ken ist ein mittelgroßer japanischer Jagdhund, der aus der Region Kishu (den heutigen Präfekturen Wakayama und Mie) in Zentraljapan stammt. Früher gab es ihn in verschiedenen Farben, heute ist er jedoch fast ausschließlich weiß, nachdem im 20. Jahrhundert eine gezielte Selektion auf die weiße Farbe stattfand. Er ist seit 1934 ein Naturdenkmal Japans und wird für die Jagd auf Wildschweine und Hirsche eingesetzt.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Mittel
- Höhe (Rüde)
- 49–55 cm
- Höhe (Hündin)
- 43–49 cm
- Gewicht (Rüde)
- 20–25 kg
- Gewicht (Hündin)
- 15–20 kg
- Lebenserwartung
- 11–13 Jahre
- Fell
- Doppelt; hartes und gerades Deckhaar; weiche und dichte Unterwolle
- Häufige Farben
- Weiß (vorherrschend); Sesam, Rot und Gestromt ebenfalls akzeptiert
Temperament & Persönlichkeit
Der Kishu Ken wird als edel, würdevoll, loyal und sehr wachsam beschrieben. Er ist ein leidenschaftlicher Jäger, aber ein liebevoller Begleiter in der Familie. Seine Treue zu seinem Besitzer kann fast exklusiv sein. Fremden gegenüber ist er reserviert und kann gegenüber anderen Hunden dominant auftreten. Seine Intelligenz und Unabhängigkeit machen das Training zu einer Herausforderung.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Gering bis mäßig
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Allgemein gesunde Rasse
- Hüftdysplasie
- Schilddrüsenunterfunktion
- Empfohlene Gesundheitstests
- Hüftuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


