Íslenskur Fjárhundur (Islandhund)
Zusammenfassung
Der Islandhund ist die einzige einheimische Hunderasse Islands und stammt direkt von den Hunden ab, die von Wikingersiedlern zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert mitgebracht wurden. Er wurde jahrhundertelang zum Hüten von Schafen und Islandpferden unter den schwierigen geografischen Bedingungen der Insel eingesetzt. Nachdem er aufgrund von Hundeepidemien fast ausgestorben wäre, konnte er dank der Bemühungen isländischer Züchter erhalten werden. Er gilt als Nationalsymbol Islands.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Klein bis mittel
- Höhe (Rüde)
- 46 cm
- Höhe (Hündin)
- 42 cm
- Gewicht (Rüde)
- 11–14 kg
- Gewicht (Hündin)
- 9–12 kg
- Lebenserwartung
- 12–14 Jahre
- Fell
- Zwei Varianten: Kurzhaar und Langhaar; beide mit grobem Deckhaar und dichter, weicher Unterwolle; wasserabweisend
- Häufige Farben
- Rehfarben/Gelb mit Weiß, Grau mit Weiß, Schwarz mit Weiß, Dreifarbig; weiße Abzeichen sind immer vorhanden
Temperament & Persönlichkeit
Der Islandhund ist einer der fröhlichsten, freundlichsten und enthusiastischsten Hunde der FCI. Er begrüßt jeden – Familie, Fremde und andere Tiere – mit dem gleichen Enthusiasmus und kräftigem Schwanzwedeln. Er ist neugierig, intelligent und sehr anhänglich, neigt jedoch dazu, viel zu bellen und recht aktiv zu sein. Er ist kein Wachhund im traditionellen Sinne, kündigt aber die Ankunft von Besuchern an.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 60–90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Mäßig bis hoch
- Haarausfall
- Mäßig bis stark
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Erbliche Katarakte
- Hüftdysplasie
- Hypodontie
- Patellaluxation
- Empfohlene Gesundheitstests
- Zahnuntersuchung
- Augenuntersuchung
- Hüftuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Ausgezeichnet
- Mit anderen Hunden
- Ausgezeichnet
- Mit Katzen
- Ausgezeichnet
- Für Erstbesitzer
- Empfohlen


