Hannoverscher Schweißhund
Zusammenfassung
Der Hannoversche Schweißhund ist einer der größten und spezialisiertesten Schweißhunde der Welt, der im 19. Jahrhundert in Deutschland aus den alten keltischen Bracken und den Jagdhunden von Hannover entwickelt wurde. Er wird ausschließlich für die Nachsuche auf verletztes Wild – insbesondere Rotwild, Schwarzwild und Bären – eingesetzt und folgt Schweißfährten mit außergewöhnlicher Präzision, manchmal noch Tage nach der Verletzung.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß
- Höhe (Rüde)
- 50–55 cm
- Höhe (Hündin)
- 48–53 cm
- Gewicht (Rüde)
- 38–40 kg
- Gewicht (Hündin)
- 35–38 kg
- Lebenserwartung
- 12–14 Jahre
- Fell
- Kurz, dicht und sehr eng anliegend; Stockhaar
- Häufige Farben
- Hellhirschrot bis dunkelhirschrot, mit oder ohne dunkle Maske; dunklere gestromte Streifen auf dem Rücken sind zulässig
Temperament & Persönlichkeit
Der Hannoversche Schweißhund ist ein ernster, ruhiger und hochkonzentrierter Hund. Er ist seinem Besitzer gegenüber extrem loyal und arbeitet in enger Partnerschaft mit ihm zusammen. Außerhalb der Arbeit ist er ruhig und anhänglich gegenüber der Familie, Fremden gegenüber jedoch reserviert. Er ist eine reine Arbeitsrasse, die eine definierte Aufgabe braucht, um glücklich zu sein.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Mäßig bis hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 60–90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Gering
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 4 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Schilddrüsenunterfunktion
- Otitis
- Empfohlene Gesundheitstests
- Orthopädische Untersuchung
- Schilddrüsenuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Mit anderen Hunden
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


