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Riesenschnauzer

UrsprungDeutschland
GrößeGroß
Lebenserwartung12–15 Jahre
GruppePinscher & Molosser

Zusammenfassung

Der Riesenschnauzer wurde im 19. Jahrhundert in Bayern aus dem Mittelschnauzer entwickelt, unter Einkreuzung des Bouvier des Flandres und möglicherweise des Deutschen Schäferhundes, um einen größeren und kräftigeren Viehtreib- und Wachhund zu schaffen. Während der Weltkriege wurde er häufig als Polizei- und Militärhund eingesetzt, eine Rolle, die er in vielen Ländern noch immer mit Auszeichnung erfüllt.

Körperliche Merkmale

Größe
Groß
Höhe (Rüde)
65–70 cm
Höhe (Hündin)
60–65 cm
Gewicht (Rüde)
35–47 kg
Gewicht (Hündin)
35–47 kg
Lebenserwartung
12–15 Jahre
Fell
Rau, hart und dicht, mit dem charakteristischen Bart und den Augenbrauen der Schnauzer-Familie
Häufige Farben
Reinschwarz, Pfeffer-Salz

Temperament & Persönlichkeit

Der Riesenschnauzer ist ein Arbeitshund par excellence: intelligent, energisch, mutig und äußerst loyal. Er benötigt einen erfahrenen Besitzer, der in der Lage ist, seine körperliche und geistige Kraft produktiv zu kanalisieren. In seiner Familie ist er sehr anhänglich und beschützend, kann aber gegenüber anderen Hunden dominant sein. Er gehört zu den Rassen, die am häufigsten von europäischen Polizei- und Sicherheitskräften eingesetzt werden, gerade weil er körperliche Stärke mit seltener Intelligenz und leichter Trainierbarkeit verbindet.

Aktivität & Bewegung

Energieniveau
Sehr hoch
Empfohlene tägliche Bewegung
120 Minuten

Fellpflege & Versorgung

Pflegebedarf
Hoch
Haarausfall
Minimal
Badehäufigkeit
Alle 4–6 Wochen

Gesundheit

Häufige Gesundheitsprobleme
  • Ohrenentzündungen
  • Epilepsie
  • Hüftdysplasie
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Osteochondritis dissecans (OCD)
Empfohlene Gesundheitstests
  • Augenuntersuchung
  • Hüftröntgen
  • Schilddrüsenuntersuchung

Kompatibilität

Mit Kindern
Gut
Für Erstbesitzer
Nicht empfohlen

Hunde mit ähnlichem Ursprung, Größe, Lebenserwartung oder FCI-Gruppe.

Riesenschnauzer — Hunderassen — Smart Dog Care