Deutscher Wachtelhund
Zusammenfassung
Der Deutsche Wachtelhund ist eine vielseitige Jagdhunderasse, die um 1890 von deutschen Jägern entwickelt wurde, die einen überlegenen Stöber- und Apportierhund für den Einsatz in dichten Wäldern suchten. Er stammt vom alten Stöberer ab und befindet sich in Deutschland fast ausschließlich in den Händen von Jägern. Seine Fährtenlesefähigkeit ist mit der eines Bloodhounds vergleichbar.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Mittel
- Höhe (Rüde)
- 48–54 cm
- Höhe (Hündin)
- 45–52 cm
- Gewicht (Rüde)
- 18–25 kg
- Gewicht (Hündin)
- 18–25 kg
- Lebenserwartung
- 12–14 Jahre
- Fell
- Lang, wellig und dicht; wetterbeständig; mit Befederung
- Häufige Farben
- Einfarbig dunkelbraun oder braun mit weißen Abzeichen; Braunschimmel
Temperament & Persönlichkeit
Der Deutsche Wachtelhund ist ein leidenschaftlicher, enthusiastischer und belastbarer Arbeitshund mit sehr ausgeprägtem Jagdinstinkt. Er ist anhänglich gegenüber seiner Familie, aber bei der Arbeit extrem konzentriert und entschlossen. Er ist keine typische Begleithunderasse – er wird ausschließlich für Jäger und Förster gezüchtet. Außerhalb des Arbeitskontextes kann er ohne ausreichende Bewegung und geistige Anregung schwierig zu führen sein.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Sehr hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90–120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Mäßig
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 4–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Dermatitis
- Hüftdysplasie
- Gelenkprobleme
- Otitis
- Empfohlene Gesundheitstests
- Augenuntersuchung
- Hüftröntgen
- Regelmäßige Ohrenkontrolle
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Mit anderen Hunden
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


