Ceskoslovenský Vlciak (Tschechoslowakischer Wolfhund)
Zusammenfassung
Der Tschechoslowakische Wolfhund ist eine Rasse, die 1955 durch ein offizielles wissenschaftliches Experiment in der Tschechoslowakei entstand, bei dem Deutsche Schäferhunde mit Karpatenwölfen gekreuzt wurden. Ziel war es, einen Arbeitshund mit der Ausdauer und den scharfen Sinnen des Wolfes zu erhalten, kombiniert mit der Trainierbarkeit des Deutschen Schäferhundes. Die Rasse wurde 1989 offiziell von der FCI anerkannt und unterscheidet sich vom Saarloos-Wolfhund dadurch, dass sie etwas trainierbarer und arbeitsorientierter ist.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß
- Höhe (Rüde)
- 65–70 cm
- Höhe (Hündin)
- 60–65 cm
- Gewicht (Rüde)
- 25–35 kg
- Gewicht (Hündin)
- 20–28 kg
- Lebenserwartung
- 12–16 Jahre
- Fell
- Kurz bis mittellang, sehr dicht, mit dicker Unterwolle im Winter
- Häufige Farben
- Wolfsgrau (hell bis dunkel), Gelbgrau
Temperament & Persönlichkeit
Der Tschechoslowakische Wolfhund vereint die intensive Loyalität des Haushundes mit der Unabhängigkeit, Vorsicht und Ausdauer des Wolfes. Er ist seinem Rudel bzw. seiner Familie gegenüber extrem loyal, kann aber Fremden gegenüber schwierig sein. Er ist sehr aktiv, verfügt über eine große körperliche Ausdauer und hat ein ständiges Bedürfnis nach Arbeit und Bewegung. Sein Rudelverhalten ist sehr ausgeprägt – er funktioniert besser in Gruppen und kann unter Isolation leiden. Es ist keine Rasse für Unerfahrene.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Sehr hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Gering bis mäßig
- Haarausfall
- Stark
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Degenerative Myelopathie
- Exokrine Pankreasinsuffizienz
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Empfohlene Gesundheitstests
- OFA orthopädische Untersuchung
- Pankreasanalyse
Kompatibilität
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


