Cão De Castro Laboreiro (Castro-Laboreiro-Hund)
Zusammenfassung
Der Cão de Castro Laboreiro ist eine der ältesten und seltensten portugiesischen Rassen und stammt aus dem Dorf Castro Laboreiro im äußersten Norden Portugals, nahe der Grenze zu Galicien. Er wurde gezüchtet, um Herden in den Bergen des Nationalparks Peneda-Gerês zu bewachen, und entwickelte einzigartige Eigenschaften wie Kälteresistenz und Anpassung an die Tierwelt. Sein weltweiter Bestand wird auf nur 200–500 Tiere geschätzt, was ihn zu einer der am stärksten gefährdeten Rassen macht.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß
- Höhe (Rüde)
- 55–65 cm
- Höhe (Hündin)
- 52–62 cm
- Gewicht (Rüde)
- 20–40 kg
- Gewicht (Hündin)
- 20–35 kg
- Lebenserwartung
- 12–13 Jahre
- Fell
- Kurz bis mittellang, sehr dicht und dick
- Häufige Farben
- "Parda" – dunkelgraue oder bräunliche Basis mit dunklen Abzeichen (Wolfsfarbe); variiert von wolfsähnlich bis gräulich
Temperament & Persönlichkeit
Der Cão de Castro Laboreiro ist mutig, unabhängig und außerordentlich widerstandsfähig. Er hat ein ernstes und reserviertes Temperament – er ist weder ein überschwänglicher Hund noch Fremden gegenüber gesellig, ist aber seiner Familie und der Herde, die er bewacht, zutiefst treu ergeben. Seine Stimme ist eigenartig: Er hat ein charakteristisches Bellen, das als "Gesang" oder "Bergbellen" beschrieben wird und sich von jeder anderen portugiesischen Rasse unterscheidet. Er braucht viel Platz und Arbeit, um sich erfüllt zu fühlen.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90–120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Gering
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Generell sehr gesund (Arbeitsrasse)
- Gelegentliche Hüftdysplasie
- Empfohlene Gesundheitstests
- Hüftröntgen
Kompatibilität
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


