Bullmastiff
Zusammenfassung
Der Bullmastiff wurde im 19. Jahrhundert in England von den Wildhütern großer ländlicher Anwesen gezüchtet, um Wilderer abzufangen und festzuhalten, ohne sie zu töten. Er entstand aus einer Kreuzung von 60 % English Mastiff mit 40 % Bulldogge. Das Ergebnis war ein Hund mit der Masse und Kraft des Mastiffs sowie der Agilität und dem Mut der Bulldogge – der „Nachtwächter des Wildhüters“, wie er genannt wurde.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Groß
- Höhe (Rüde)
- 63–68 cm
- Höhe (Hündin)
- 61–66 cm
- Gewicht (Rüde)
- 50–59 kg
- Gewicht (Hündin)
- 41–50 kg
- Lebenserwartung
- 7–10 Jahre
- Fell
- Kurz, dicht und hart
- Häufige Farben
- Rehfarben, Rot, Gestromt – alle mit einer schwarzen Maske am Fang
Temperament & Persönlichkeit
Der Bullmastiff ist ein natürlicher Wächter mit einer für seine Größe bemerkenswert ruhigen Persönlichkeit. Er ist seiner Familie gegenüber sehr loyal und anhänglich, im Allgemeinen gut mit Kindern, bewahrt aber Fremden gegenüber stets eine natürliche Zurückhaltung. Er ist kein Hund, der übermäßig bellt – er bevorzugt es, zu beobachten und einzuschätzen. Sein Mut ist unbestreitbar, wird jedoch durch ein ausgeglichenes Temperament kontrolliert, das ihn zu einem berechenbaren und zuverlässigen Begleiter macht.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Mäßig
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 60–90 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Gering
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 6–8 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Krebs (Mastzelltumoren, Hämangiosarkom, Lymphom)
- Magendrehung
- Herzerkrankung
- Hüft- und Ellbogendysplasie
- Schilddrüsenunterfunktion
- Empfohlene Gesundheitstests
- Herzuntersuchung
- Hüft- und Ellbogenröntgen
- Schilddrüsenuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Nicht empfohlen


