Deutscher Boxer
Zusammenfassung
Der Boxer wurde Ende des 19. Jahrhunderts in Deutschland aus dem Bullenbeißer (einem heute ausgestorbenen Bullen- und Bärenjagdhund) und der Englischen Bulldogge entwickelt. Sein Name könnte von der charakteristischen Art stammen, wie er seine Vorderpfoten beim Spielen benutzt, ähnlich wie ein Boxer. Er ist eine weltweit sehr beliebte Rasse, die für ihr überschwängliches Temperament, ihre ansteckende Energie und ihre absolute Loyalität geschätzt wird.
Körperliche Merkmale
- Größe
- Mittel bis groß
- Höhe (Rüde)
- 57–63 cm
- Höhe (Hündin)
- 53–59 cm
- Gewicht (Rüde)
- 30–32 kg
- Gewicht (Hündin)
- 25–27 kg
- Lebenserwartung
- 10–12 Jahre
- Fell
- Kurz, dicht, glänzend und eng anliegend
- Häufige Farben
- Gelb (von hellgelb bis dunkelrot) und gestromt, mit oder ohne Weiß; Weiß (vom FCI-Standard nicht anerkannt)
Temperament & Persönlichkeit
Der Boxer ist berühmt für seine überschwängliche und jugendliche Persönlichkeit – viele Besitzer beschreiben ihn als einen „Hund, der nie erwachsen wird“. Er ist seiner Familie gegenüber, insbesondere Kindern, äußerst anhänglich und besitzt eine fast grenzenlose Energie zum Spielen. Fremden gegenüber kann er anfangs reserviert sein, ist aber selten aggressiv. Er ist mutig und beschützend, was ihn zu einem natürlichen Wächter macht, ohne dass ein spezielles Training erforderlich ist.
Aktivität & Bewegung
- Energieniveau
- Hoch
- Empfohlene tägliche Bewegung
- 90–120 Minuten
Fellpflege & Versorgung
- Pflegebedarf
- Gering
- Haarausfall
- Mäßig
- Badehäufigkeit
- Alle 4–6 Wochen
Gesundheit
- Häufige Gesundheitsprobleme
- Brachyzephales Syndrom (schwere Atemwegsprobleme)
- Krebs (Mastzelltumoren, Hämangiosarkom, Lymphom)
- Kardiomyopathie
- Hüftdysplasie
- Subvalvuläre Aortenstenose
- Empfohlene Gesundheitstests
- Herzuntersuchung
- Hüftröntgen
- Schilddrüsenuntersuchung
Kompatibilität
- Mit Kindern
- Ausgezeichnet
- Mit anderen Hunden
- Gut
- Für Erstbesitzer
- Empfohlen


